Gemeinschaft uLPeDi
INKLUSION GEMEINSAM  GESTALTEN UND UMSETZEN

Aktuelle Themen zur Inklusion und Barrierefreiheit.

Auf dieser Seite der Gemeinschaft uLPeDi werden wir euch über Aktuelle Themen und Nachrichten informieren!

Dienstag 21.07.2026

In eigener Sache!

Um die Thematik des Mindestlohnes besser zu verdeutlichen, gibt es seit dem 6.7.2026 eine neue Unterseite auf unserer uLPeDi Homepage, die wir mit Hilfe weiterer Aktivisten und anderer Unterstützer im Laufe der nächsten Wochen und Monate füllen werden.

Um weiterer Angstmacherei und andere Vorbehalte zu dem Thema versuchen ein Ende zu bereiten!

Bei weiteren Neuigkeiten informieren wir euch dazu!

Homepage: https://www.ulpedi.de/Mindestlohn-im-allgemeinen

Mit freundlichen Grüßen!

Petra Loose & Dirk Hähnel

(Gründer der Gemeinschaft uLPeDi)

E-Mail: ulpedi_briefkasten@yahoo.com

Quelle: Gemeinschaft uLPeDi

Freitag 17.07.2026

VERANSTALTUNGSTIPP:

Mit diesem Beitrag unterstützen wir, die Gemeinschaft uLPeDi den Randgruppenkrawall von und mit Patricia Koller

📢 Randgruppenkrawall Behindertenprotest in München!

Disability Pride Month: Der Randgruppenkrawall® protestiert am Samstag, den 18. Juli 2026 ab 15 Uhr LAUT gegen die geplanten Kürzungen der Regierung im sozialen Bereich und besteht auf Unterstützung und das Recht auf Selbstbestimmung.

Redner*innen: Europa-Abgeordnete Katrin Langensiepen, Daniela Maier, Mirko Bialas, Nancy Frind, Beate Jenkner, Brigitte Bührlen, Max Schwarz, Claudia Regemann, Jens Möllenhoff, Sabina Ahmed, Florian Schlund, Stefan Jagel, Chris Lily Kiermeier, Stefan Jagel, Bernd Endress, Brigitte Ziegler und natürlich die Veranstalterin Patricia Koller.

Von 15 bis 22 Uhr machen Menschen mit Behinderungen, Angehörige und Unterstützer*innen auf bestehende Probleme aufmerksam und fordern die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Die UN-Behindertenrechtskonvention ist ein völkerrechtlich bindender Vertrag, den Deutschland unterzeichnet, aber bisher kaum umgesetzt hat. Deutschland wird dafür völlig zu Recht immer wieder gerügt.

Katastrophenschutz muss für alle funktionieren, d.h. auch für Menschen mit Behinderungen. Ob Hitzewellen, Hochwasser, Stromausfälle oder andere Krisen – Schutz- und Rettungskonzepte werden häufig entwickelt, ohne die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen ausreichend mitzudenken. Fehlende Evakuierungspläne, unzureichende Warnsysteme oder mangelnde Barrierefreiheit können im Ernstfall lebensgefährlich werden. Der Protest fordert deshalbeinen inklusiven Katastrophenschutz, der niemanden zurücklässt.

Auch ME/CFS- bzw. Long-Covid-Erkrankte sind mit am Start, die auf ihre Erkrankung und die fehlenden Hilfen aufmerksam machen. Hier muss dringend mehr geforscht werden. Nach Corona sind die Zahlen der Erkrankungen explodiert, so dass das Thema endlich mehr Aufmerksamkeit erhält.

Es werden zahlreiche Themen angesprochen. U.a. spricht Mirko Bialas für Psychiatrie-Erfahrene und Brigitte Bührlen für pflegende Angehörige.

Auch jenseits von Krisensituationen gehören Barrieren für viele Menschen mit Behinderungen weiterhin zum Alltag. Ob beim Zugang zu Mobilität, Wohnen, Ärzten, Assistenz, Aufzügen, Veranstaltungen oder gesellschaftlicher Teilhabe – Selbstbestimmung ist für viele noch immer keine Selbstverständlichkeit. Der Randgruppenkrawall macht diese Missstände deutlich und gibt den Menschen eine Bühne, die tagtäglich für ihre Rechte kämpfen.

Neben politischen Redebeiträgen setzt die Veranstaltung erneut auf Kultur und Begegnung. Für den musikalischen Rahmen sorgt wieder die Band Drumadama.

Patricia Koller und Beate Jenkner stellen selbst geschriebene Lieder vor. Einige kennt man schon aus der gemeinsamen Randgruppenkrawall-Radiosendung bei Radio Lora. (Unter den Pseudonymen Patricia Alice Patali und DJane Beatrice bei allen bekannten Streamingdiensten zu finden.)

Außerdem präsentiert die Künstler*innengruppe EMOTIONDISE von Ella Don Arbeiten zu den Themen Identität, Begegnung und Selbstwahrnehmung. (Mehr dazu s.u.)

Der Randgruppenkrawall ist barrierefrei. Gebärden- und Schriftdolmetscher*innen begleiten die Veranstaltung. Behindertentoiletten stehen im Untergeschoß des Marienplatzes und im Innenhof des Rathauses zur Verfügung. Ansprechbare Assistenzkräfte sind vor Ort.

Die Veranstaltung wird von der Landeshauptstadt München finanziell unterstützt. 🙂
18. Juli 2026
15:00–22:00 Uhr
Marienplatz München

EMOTIONDISE lädt alle Besucherinnen und Besucher dazu ein, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern selbst zu erleben. Die von ELLA DON gegründete interdisziplinäre Kunstbewegung verbindet Fotografie, Malerei, Musik und konzeptionelle Kunst und schafft Räume, in denen Vielfalt, Identität und Begegnung im Mittelpunkt stehen.

Gemeinsam mit den Künstlern Noah Baptiste Hammer (NBH), NYUA und Ariete Vi gestaltet sie ein kreatives Programm voller Inspiration, Austausch und neuer Perspektiven:

Wie siehst du dich selbst?
Noah Baptiste Hammer (NBH) lädt dazu ein, das eigene Selbstbild künstlerisch auf die Leinwand zu bringen und sich mit Identität und Emotion auseinanderzusetzen.

Was ist dein Krafttier?
Gemeinsam mit NYUA entstehen fantasievolle und persönliche Werke, die innere Stärken, Erinnerungen und Charakterzüge sichtbar machen.

Intuitives Zeichnen mit verbundenen Augen
Mit Ariete Vi geht es darum, Kontrolle loszulassen und der eigenen Intuition zu vertrauen. Ein außergewöhnlicher Workshop, der neue Formen der Wahrnehmung eröffnet.

Während des gesamten Tages begleitet ELLA DON das Geschehen fotografisch. Sie dokumentiert die besonderen Begegnungen des Tages und erstellt ausdrucksstarke Portraits der Besucherinnen und Besucher, die Teil dieses einzigartigen Projekts werden möchten.

Alle Workshops sind kostenlos und offen für Menschen jeden Alters und jeder Erfahrung. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich – nur Neugier, Offenheit und die Lust, gemeinsam kreativ zu sein

EMOTIONDISE steht für die Überzeugung, dass Kunst verbindet, Berührungsängste abbaut und Menschen unabhängig von Herkunft, Identität oder Einschränkungen auf Augenhöhe zusammenbringt

Quelle: BEHINDERTENVERBAND BAYERN e.V.

Montag 13.07.2026

 Inklusiver gemeinsamer Ausflug mit Planungstreffen!




Liebe Gemeinschaft!


Am Samstag, den 4.Juli 2026 besuchten wir Petra Loose, Dirk Hähnel (Gründer Gemeinschaft uLPeDi), Burkhard Weinholz & Klaus Dieter Quest (Inklusionsstammtisch Bad Driburg) das Viadukt fest in Altenbeken.

Burkhard kam um 8:52 Uhr in Altenbeken an und holte mich um 10:00 Uhr vom Bahnsteig 21 ab, um 10:33 Uhr holte ich dann Petra vom Bahnsteig 21 ab.

Danach machten wir uns gemeinsam auf dem Weg zum Festplatz am großen Viadukt und schauten uns die Bahnsachenversteigerung der Deutschen Bahn bei der kuriose bis praktische Sachen aus dem Bahnbetrieb versteigert wurden an und stöberten noch über dem Flohmarkt der Parallel zu der Versteigerung stattfand und kauften noch ein paar Kleinigkeiten

Der Verein Pro Barrierefrei hatte vor Ort in der Nähe vom Viadukt auch einen Infostand.

Gegen die Mittagszeit bewegten wir uns vom Festgelände weg um in der Pizzeria Da Gloria zu Speisen, nach dem wir unsere Bestellung aufgegeben hatten, kam Klaus dazu. Gemeinsam speisten und unterhielten uns dabei über unsere vergangenen & zukünftigen Ereignisse. Burkhard erzählte über die kommenden Ereignisse im Paderborner Raum. Als heiligt sprachen wir noch über unsere Reisepläne nach Berlin die wir auch für inklusive Zwecke nutzen möchten. „Weitere Infos zu unseren gemeinsamen Plänen folgen noch“.

Nach dem Essen bummelten wir noch durch die Geschäfte im Ort und machten uns dann auf dem Weg zurück zum Viadukt fest.

Petra & Burkhard holten sich noch was zum Trinken und dann Namen Petra und ich bei der Tombola für einen guten Zweck Lose und mit etwas Glück gewannen wir eine Kleinigkeit. Danach schauten wir uns die Souvenirs vom Viadukt fest und Herr h an. So wie auch den musikalischen mitmacht Auftritt des Kinderliedermachers des Herr H.

Kurz nach 16:00 Uhr verabschiedete sich Klaus von uns.

Gegen 16:20 Uhr verabschiedeten Petra und ich uns von Burkhard und machten uns auf dem Weg zum Bahnhof, auf dem weg dahin machten wir noch bei der Dampflok der Baureihe 44 (044 389-5) halt die seit dem 14.10.1977 vor dem Egge Museum in Altenbeken steht und seit wenigen Jahren überdacht ist. Da wir noch etwas Zeit hatten erfrischten wir uns beim Eiscafé Molin noch mit einem Eis und einem Milchschake!

Um 17:58 Uhr Fuhren wir gemeinsam mit dem RE 11 zurück, Petra fuhr zurück nach Bad Lippspringe und ich fuhr weiter nach Duisburg.

Burkhard schaute sich gegen 17:00 Uhr den Auftritt von der Singer/Songwriterin Ana Pipecreek an und machte noch mit Freude so ab 19:00 Uhr beim Rudelsingen (Publikum singt selbst) mit. 

Nach 21:00 Uhr fuhr Burkhard dann zurück nach Bad Driburg.

Unser Empfinden vom Viadukt fest:

Unser Gesamteindruck vom Viadukt fest war nicht so der den wir sonst vom Viadukt fest kennen, durch das Weglassen der Eisenbahnaktionstage wurde dem Fest unserer Meinung nach umgangssprachlich die Seele genommen. Die Musikacts, Bahnversteigerung und Tombola waren voll in Ordnung nur der als groß angepriesene Flohmarkt entpuppte sich als klein.

Barrierefreiheit:

Die Barrierefreiheit war echt super, es gab neben den anderen Toilettenwagen sogar eine Behindertentoilette auf dem Festgelände so wie auch ein Unterstellplatz für Fahrräder so wie auch genügend Buden zum Essen und Trinken.

An sonnten war es trotzdem ein schöner Tag!

Wir freuen uns schon auf das nächste Viadukt fest 2029

Gemeinschaft uLPeDi:

Homepage: www.ulpedi.de

Forum für Menschen mit und ohne Behinderung:

Facebook: https://www.facebook.com/groups/664460073652532/


















Quelle : Gemeinschaft uLPeDi & Burkhard Weinholz

14.09.2025

Petition für ein Kostenloses Mittagessen in Werkstätten für Menschen mit Behinderung!

Der Inklusionsbotschafter & Menschenrechtler Jürgen Linnemann hat uns, die Gemeinschaft uLPeDi auf seine Petition aufmerksam gemacht die an den Deutschen Bundestag gerichtet ist.

In seiner Petition fordert er Kostenfreies Mittagessen und verbesserte Vertragsbedingungen für Menschen mit
Behinderung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Bis es auch in Werkstätten eine gerechte Entlohnung geben wird, ist es noch ein weiter weg und deswegen ist die Forderung auf ein Kostenloses Mittagessen für alle in Werkstätten erst mal ein Anfang.

Zurzeit gibt es Deutschlandweit unterschiedliche Vertragsbedingungen für das Mittagessen in den Werkstätten, dazu kommt ja das Beschäftigte in Werkstätten ein ungefähres monatliches Entgelt in Höhe von ungefähr 200,00 € bekommen, wo von sie für das tägliche Abo zwischen 5,40 € und an die 5,80 € zahlen müssen was einen Betrag an die 100,00 € im Monat ausmachen kann. Das bedeutet das sie mit den restlichen 100,00 € eine strukturelle Benachteiligung erleben, denn davon ist es so gut wie kaum möglich Kleidung, Lebensmittel, Laufende Kosten und einiges andere zu bezahlen.

Die Petition ist auf der Seite des Deutschen Bundestages online, bei Facebook, X, Instagram und dem Netzwerk der Gemeinschaft uLPeDi verlinkt.

Für die Petition werden 50.000 Unterschriften benötigt.
Bis zum 13.10.2025 kann diese Petition noch unterstützt werden.

Alles weitere zur Petition finden Sie im Textverlauf der Petition!

LINK zu Petition:

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2025/_07/_18/Petition_184092.html?fbclid=IwY2xjawMywEZleHRuA2FlbQIxMQABHtCtH13Bx_bSrNu8RV5tL8N07GlSfrdQp4UrVpC-MslbElpZelBLJpvJgu6y_aem_78DWKaduDq5tlBLSmsXhcQ

Quelle: Jürgen Linnemann

Text für diesen Beitrag: Dirk Hähnel

11.07.2025

VERANSTALTUNGSTIPP::

Mit diesem Beitrag unterstützen wir, die Gemeinschaft uLPeDi den Randgruppenkrawall von und mit Patricia Koller!

📢   Randgruppenkrawall Behindertenprotest in München






Am 12. Juli ist es wieder so weit, dann wird es wieder LAUT mit viel Musik, farbenreich und mit ernsthaften Worten von zahlreichen Rednern aus unterschiedlichen Positionen, die sich für mehr Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung und Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen einsetzen.

Bei dem 8 Stunden langen Protest geht es unter anderem um die Forderung der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, die von Deutschland noch nicht umgesetzt wurde.

Menschen mit Behinderung werden im Alltag zurzeit noch von unterschiedlichen Barrieren in öffentlichen Gebäuden, im öffentlichen Raum, im ÖPNV und anderswo behindert. Was auch die fehlende Informationspflicht und Bevormundung betrifft die dringend wegmuss, denn Menschen mit Behinderung möchten gleichberechtigt behandelt werden.

Bei der Veranstaltung wird auch über die dunkele Vergangenheit wie die Aktion T4 gesprochen und auch an die Opfer gedacht, die im Nationalsozialismus dem Massenmord zum Opfer fielen, aber auch über die Gegenwart gesprochen, die auch noch viele Probleme beinhaltet.

Auch dieses Mal werden die Redner*innen die selbst Angehörige & betroffene sind und auch diverse Sachverständige wieder im Mittelpunkt des Randgruppenkrawalls sein. 

Die Organisation liegt wie immer beim Behindertenverband Bayern e.V. (Vorsitzende Patricia Koller).

Wir demonstrieren für ein selbstbestimmtes (!) Leben, Teilhabe und Barrierefreiheit.

Wir protestieren gegen Ausgrenzung, Bevormundung und Unterdrückung.

Veranstalterin: Patricia Koller

Die Redner*innen sind:
Christian Ude, Prof. Dr. Michael von Cranach, Katrin Langensiepen, Arjun Pfaffstaller, Nancy Frind, Thomas Bannasch, Hannah Froehler, Andi Preuß, Marlene Thalhammer, Brigitte Ziegler, Janina Lütt, Markus Oppel, Sebastian Freyer, Beate Jenkner, Anna Krott, Jennifer Schmidt, Ilias Emmanuil, Karin Cordes, Frank Cordes, Alexandra Sahlender, Tino Wagner, Martin Blasi, Petra Bär, Nina Dreßler, Bernhard Schüssler, Martina Brand.

Das Programm wird – wie immer – musikalisch umrahmt. Die Streetpercussion-Band DRUMADAMA sorgt mit exotischen Klängen (Samba, Reggae, Afro, Salsa, Balkan und Funk) für gute Laune, wenn sie lautstark in die Trommeln haut.
Auch DJ GeorgiaG unterstützt den Randgruppenkrawall wieder und zudem stellen Patricia Koller und Beate Jenkner diesmal bei der Demo einen Teil ihrer selbst geschriebenen Lieder vor. (Die Idee dazu hatte Beate ursprünglich, um bei einer gemeinsamen Radiosendung gemafreie Musik für Menschen mit Behinderungen / Erkrankungen anbieten zu können.)

Die Veranstaltung ist barrierefrei:
Die Bühne hat eine Rampe für die Rollstuhlfahrer*innen.
Gebärden- und Schriftdolmetscher*innen begleiten den Protest.
Der Marienplatz wird bestuhlt, sodass es ausreichend Sitzplätze geben wird.
Vor Ort stehen hilfsbereite Assistent*innen zur Verfügung.
Es gibt mehrere behindertengerechte Toiletten (im Sperrengeschoss unterhalb des Marienplatzes, das mit einem Aufzug erreichbar ist und im Innenhof des Rathauses).
Für diejenigen, die nicht zum Marienplatz kommen können, wird es einen Livestream auf YouTube geben.
Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und anschließend in Einzelvideos auf
YouTube hochgeladen.

Randgruppenkrawall 2025
Marienplatz München
12. Juli 2025
BEGINN: 14 UHR
ENDE: 22 UHR

Hinweis: Es ist möglich, eigene Videos einzusenden. Diese dann aber bitte bereits untertitelt, oder mit den Texten für die Untertitel für Gehörlose.

Quelle: BEHINDERTENVERBAND BAYERN e.V.

07.07.2025

Gemeinsamer Beitrag für MEHR Teilhabe und Menschenrechte !






Auch bei uns die selbst eine Behinderung haben und auch Aktivisten für Inklusion und Barrierefreiheit sind machen die Pläne der Bundesregierung bei der Eingliederungshilfe zu kürzen große Sorgen.
Darum haben auch wir uns mit diesem Beitrag entschlossen ein gemeinsames breiteres Zeichen gegen Ausgrenzung, für mehr Teilhabe und für Menschenrechte zu setzen.

Und rufen euch dazu auf eine wichtige Petition zu unterzeichnen 🖊:

https://www.change.org/p/friedrich-merz-k%C3%BCrzen-sie-nicht-bei-der-teilhabe-teilhabeistkeinluxus

Kurze Zusammenfassung um was es genau geht::

Beim Deutschen Kommunalkongress der vom Deutschen Städte- und Gemeindebund am 2. Und 3. Juni 2025 in Berlin unter dem Titel „Stadt. Land. Jetzt. – Starke Kommunen möglich machen“ stattfand hatte Bundeskanzler Friedrich Merz in seiner Rede unter anderem auch verkündet an der Eingliederungshilfe Kürzungen vor zu nehmen, was wie ihr wisst, mit gutem Grund schon viel Aufregung bei der Lebenshilfe, Politikern, Aktivisten und anderen erweckt hatte.

Über die Eingliederungshilfe und für was sie ist:

Bei der Eingliederungshilfe (EGH) handelt es sich um eine Sozialleistung, die seit dem 1. Januar 2020 in Deutschland im SGB IX geregelt ist. Sie ist dafür da um Menschen mit Behinderung oder die von Behinderung bedroht sind eine individuelle Lebensführung die der Würde des Menschen entspricht zu ermöglichen (§ 90 SGB IX).Denn Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen die, die Eingliederungshilfe in Anspruch nehmen müssen haben es ja nicht aus Spaß an der Freude gemacht, es ist Ihr gutes Recht für sich selber und Ihr eigenes weiterkommen im Leben das zu tun was auch Menschen tun die keine Hilfe benötigen um weiter zu kommen.

Darum unsere gemeinschaftliche Forderung

Unterschreibt die Petition #TeilhabeIstKeinLuxus – jetzt.

Weil es uns alle was angeht.

Eure Aktivist*innen:
Der Gemeinschaft uLPeDi, Knopfprojekt, Inklusionsstammtisch Bad Driburg & Inklusion Konkret!

Petra Loose, Dirk Hähnel, Katja Hardenfels, Burkhard Weinholz, Pierre Ter Horst, Don Weißkrab, Raimund Barkam,

#inklusion,  www.ulpedi.de, https://www.ulpedi.de/Unsere-Partnerhttps://www.ulpedi.de/Inklusion-konkret

Textbau und Recherche: Dirk Hähnel

08.06.2025

VERANSTALTUNGSTIPP:

📢  Kundgebung für Inklusion und Sichtbarkeit in Erfurt







Am 20. Juni um 16:00 Uhr am Angerdreieck in Erfurt demonstrieren wir für die Sichtbarkeit und Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung. Demonstrieren wir für die Sichtbarkeit und Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung.

Der Landesverband für Frauen mit Behinderungen in Thüringen (LaFit) und Fridays for Future Erfurt organisieren die Kundgebung gemeinsam – für eine inklusive Gesellschaft, in der alle Menschen gesehen, gehört und ernst genommen werden.

Als besondere Gäste begrüßen wir:

-Katharina Schenk, Thüringer Ministerin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie
-Katrin Langensiepen, Mitglied des Europäischen Parlaments und Teil der Fraktion Die Grünen/EFA, die sich seit Jahren engagiert für Inklusion und soziale Gerechtigkeit einsetzt

Und die Teilnahme ist barrierefrei, es stehen ausreichend Sitzmöglichkeiten zur Verfügung. Die Teilnahme ist offen für alle.

Kommt vorbei und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen für Inklusion, Sichtbarkeit und gesellschaftliche Teilhabe!

#Inklusion
#Barrierefreiheit
#LAFiT
#Erfurt
#Kundgebung
#SichtbarkeitJetzt
#KatrinLangensiepen
#katharinaschenk

Mit diesem Text hat Nancy Frind die Gemeinschaft uLPeDi über diese Kundgebung aufmerksam gemacht.

25.03.2025 

WIR WOLLEN MEHR - Arbeit ohne Barrieren

16 Jahre nach in Kraft treten der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) am 26.3.2009, die für Menschen mit Behinderung vieles besser machen sollte, ist immer noch nicht umgesetzt und grenzt durch die weiter bestehenden Sonderstrukturen, Vorurteilen und Bürokratie Menschen mit Behinderung weiter aus. Sie sind gezwungen um ihr Recht auf Arbeit, Selbstbestimmung und Teilhabe selbst aktiv zu kämpfen.

In dem Dokumentarfilm WIR WOLLEN MEHR - Arbeit ohne Barrieren werden Menschen mit Behinderung beim Kampf um ihr Recht auf eine Arbeit, die sie frei wählen können und ihnen den Lebensunterhalt sichert begleitet.

Die Pioniere Alma und Sam suchen nach neuen Wegen: Auch wenn es für Menschen mit geistiger Behinderung in Berlin keine Ausbildung für die Arbeit im Kindergarten gibt, will Alma Ihren Berufswunsch nicht aufgeben. Sam nimmt an einem alternativen Bildungsangebot zur Werkstatt teil an dessen Ende ein richtiger Arbeitsvertrag stehen soll.

Es gibt aber auch Menschen mit Behinderung die, die bestehenden Strukturen hinterfragen und nicht länger auf Veränderung warten wollen: Dirk und Petra von der Gemeinschaft uLPeDi ringen von außen um eine Reform der Werkstätten wobei sich im Bielefelder Stadtteil Bethel die Werkstatträte Sarah und Kazim von innen für eine bessere Bezahlung der Beschäftigten sich einsetzen.

Ein Blick in ein System, das auch kontrovers diskutiert wird: Der ehemalige Vorstand Martin Berg der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen glaubt: "Das Werkstattsystem ist für die Menschen, die sich darauf einlassen, sicherlich auch ein gutes System". Anne Gersdorff von den Sozialhelden e.V. sieht darin hingegen eine bequeme Lösung für uns als Gesellschaft".

Der 60 Minuten lange Film von Mareike Müller wird zum 16 Jahrestag der UN-Behindertenrechtskonvention ab dem 26.3.2025 00:00 Uhr in der ARD-MEDIATHEK verfügbar sein.

Link zum Film

https://www.ardmediathek.de/film/wir-wollen-mehr-arbeit-ohne-barrieren/NTgwOGU5Y2EtYWZlYS00MDBlLWE2NzUtZjllNDQ3YzVkYWI5

Die deutsche TV-Premiere findet am 16.4.2025
im hr Fernsehen statt.

Recherche und Textbau: Dirk Hähnel

18.01.2025

Behindertenpolitische Infos zur Bundestagswahl 2025

Am 23.02.2025 findet die vorgezogene Bundestagswahl statt. Seit dem 16.5.2019 gilt ein inklusives Wahlrecht für alle, wo bei auch die 85.000 Menschen mit Behinderung mit gesetzlicher Vollbetreuung dann zum 2.mal die Möglichkeit haben an der Bundestagswahl teilnehmen zu dürfen.

Wir die Gemeinschaft uLPeDi, haben aus den Bundestagswahlprogrammen verschiedener Politischer Parteien, die behindertenpolitischen Abschnitte angeschaut und folgendes für euch als Entscheidungshilfe zusammengestellt:

Die CDU / CSU die nach derzeitigen Umfragen eine führende Rolle in der kommenden Bundesregierung anführen wird, plant die Bildungsvielfalt zu erhalten, möchte Menschen mit Behinderung mehr Chancen bieten in dem sie den Zugang zu Ausbildung und Arbeit mit passgenauen Impulsen erleichtern möchte. Die Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt als auch Inklusionsbetriebe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung soll dafür gestärkt werden, da sie einen geschützten Raum bieten wegen der Erprobung im Arbeitsleben.

Die SPD möchte für Menschen mit Behinderung die Verwirklichung des gleichen rechts auf Arbeit sichern und möchte dafür die Aufnahme einer Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt verstärkt fördern, die Weiterentwicklung der Werkstätten für Menschen mit Behinderung soll zügig umgesetzt werden und dabei auch die Einkommenssituation der Werkstattbeschäftigten verbessern. Die Rehabilitation und die Teilhabe von Menschen mit Psychischen Beeinträchtigungen soll verbessert werden.

Bündnis 90 die Grünen möchte das Menschen mit Behinderung ihre Potentiale auf dem ersten Arbeitsmarkt gleichberechtigt einbringen können.
Das System der Werkstätten für Menschen mit Behinderung soll in Richtung Inklusionsunternehmen weiterentwickelt werden, wo nach mindestens dem Mindestlohn Menschen mit und ohne Behinderung entlohnt werden sollen.

Volt möchte ebenfalls es möglich machen das Menschen mit Behinderung einen Zugang zum ersten Arbeitsmarkt haben sollen bei gleicher Arbeit soll auch das gleiche Geld gezahlt werden, es soll die Ausgleichsabgabe reformiert werden, wer als Arbeitgeber die Pflichtquote erreicht für die entfällt dann die Abgabe. Es sollen auch Werkstätten für Menschen mit Behinderung abgeschafft beziehungsweise in Inklusionsbetriebe umgewandelt werden, in denen Arbeitnehmerechte gelten und Mindestlöhne gezahlt werden.

Die Linke möchte das, Menschen mit Behinderungen selbstverständlich an allen Aspekten des Lebens teilhaben können. Förderschulen umstrukturieren und an Regelschulen sonderpädagogisches Personal einsetzen. Inklusionsbetriebe sollen besser gefördert werden. Auch hier wird ein Mindestlohn in Werkstätten für Menschen mit Behinderung gefordert, da es ja die Europäische Mindestlohnrichtlinie vorschreibt.

In den Wahlprogrammen von FDP und BSW gibt es gar keine Themenschwerpunkte wo Menschen mit Behinderung vorkommen, somit haben Menschen mit Behinderung bei den Parteien keine Lobby.

Die AfD möchte spezialisierte Förderschulen erhalten so wie auch durch eine Mittelumschichtung (wo nicht erwähnt wird woher die Mittel für einen Mindestlohn kommen sollen) soll den Beschäftigten in Werkstätten für Menschen mit Behinderung der Erhalt des Mindestlohns ermöglicht werden.

Kurze Zusammenfassung über die aufgeführten Parteien:

Die oben aufgeführten Politischen Parteien die sich für Menschen mit Behinderung einsetzen sind: CDU/CSU, SPD, Bündnis 90 die Grünen, Volt, Die Linke.

Auch wenn die AfD in ihrem Wahlprogramm etwas über Menschen mit Behinderung drin stehen hat können wir von uLPeDi es überhaupt nicht empfehlen die Partei zu wählen.

Link zu den Wahlprogrammen:

https://www.bundestagswahl-bw.de/bundestagswahl-wahlprogramme

Recherche und Textbau: Dirk Hähnel

15.12.2024

 Die Gemeinschaft uLPeDi und Inklusion konkret! beim Europäischen Regionalgipfel für Menschen mit Behinderung in Berlin

Auf dem Foto sind Petra Loose, Dirk Hähnel und Alexander Wusch zu sehen







 

 

 

 

Wie am internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen (3.12.2024) von uns Petra Loose & Dirk Hähnel (Gründer Gemeinschaft uLPeDi) angekündigt, fand vom 5.12.2024 bis zum 7.12.2024 unsere schon länger vorbereitete Reise nach Berlin statt, wo wir am 6.12.2024 beim Europäischen Regionalgipfel für Menschen mit Behinderung teilgenommen hatten.

Beim Regionalgipfel trafen wir Alexander Wrusch (Bündnis 90 die Grünen / Hamburg) mit dem wir uns auch noch über inklusive Themen austauschten und ein gemeinsames Foto machten.

Bevor Hubertus Heil (Bundesminister für Arbeit und Soziales) im Plenarsaal seine Grußworte an die rund 450 internationalen Gäste aus Europa und Zentralasien sprach, konnten auch wir Petra Loose & Dirk Hähnel kurz mit ihm sehr gut über eine gerechtere Bezahlung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung sprechen.

Hubertus Heil und die anderen Redner hatten gute Reden gehalten.

Auf dem Foto ist Hubertus Heil und ein Gebärdendolmetscher zu sehen







 

 

 

 

Um den Plenarsaal (im Ausstellungsraum) gab es von verschiedenen Vereinen und Organisationen noch Stände zum Thema Inklusion an denen die Menschen sich über die Angebote informieren konnten. Auch wir Petra Loose & Dirk Hähnel hatten mit einigen Vereinen und Organisationen wie zum Beispiel Rehadat und der EUTB mit der wir uns auch verknüpft hatten gesprochen.

Weitere Personen, mit denen wir von der Gemeinschaft uLPeDi uns unterhielten, waren Dr. Rolf Schmachtenberg (Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales) und Dr. Annette Tabbara LL.M. (Leiterin Abteilung V, Teilhabe und Belange von Menschen mit Behinderungen, Soziale Entschädigung und Sozialhilfe, Bundesministerium für Arbeit und Soziales). Unsere Gespräche mit den beiden waren eher gemischt.

Mit diesen Regionalgipfel wurde darauf abgezielt die internationale Zusammenarbeit zu fördern. die Akteure wurden dazu bewegt konkretere Verpflichtungen für den Global Disabillity Summit vorzulegen, der am 2. und 3. April 2025 in Berlin stattfinden wird.

Auf dem Foto sind Petra Loose & Dirk Hähnel wie sie das Banner Halten zu sehen.Im Hintergrund ist das Brandenburger Tor zu sehen







 

 

 

 

Neben der Teilnahme beim Europäischen Regionalgipfel für Menschen mit Behinderung präsentierten wir Petra Loose & Dirk Hähnel unser neues Banner (50 cm x 150 cm) vor dem Brandenburger Tor in Berlin, um auch damit für uns zu werben.

Unser Fazit:

Die Reise nach Berlin war für uns sehr gut. wir konnten für das Gemeinschaftliche Aktionsbündnis Inklusion konkret! und der Gemeinschaft uLPeDi neue Kontakte knüpfen.

Wir hatten auch noch etwas Zeit einige Orte in Berlin zu Besuchen. Wie zum Beispiel den Weihnachtsmarkt in der Nähe des Alexanderplatzes.

Bei der nächsten Veranstaltung, den Global Disabillity Summit der am 2. und am 3. April 2025 in Berlin stattfinden wird, werden auch wir wieder mit dabei sein.

Textbau und Fotos: Petra Loose & Dirk Hähnel

25.11.2024

 Beschreibung eines Sachbuches “Von Behinderung befreit. Inklusive Alternativen zur Sonderwelt bei Bildung, Arbeit und Wohnen”

Auf dem Foto ist der Mitautor Andre Thiel zu sehen.In der Hand hält er das nun beschriebene Buch.







 

 

 

 

Durch die aktuelle politische Lage ist besagtes Buch noch wichtiger geworden. schon allein wegen der Wahl von Trump als Präsidenten der USA und dem Bruch der Ampelregierung Anfang November 2024 hat sich die Politische Lage auch in Deutschland von heute auf Morgen so geändert, dass die Bundestagswahl auf Ende Februar 2025 vorgezogen werden muss.  Es ist sehr ungewiss, ob es nach der Wahl der nächsten Regierung mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nun schneller voran gehen wird.

Handlung des Buches

Mehrere Autoren beschreiben in diesem Buch, wie inkompetent der deutsche Staat und seine Behörden im Laufe der Zeit mit Menschen mit Behinderungen umgehen. Das die deutsche Geschichte eine Geschichte der Behinderungen ist, erfahren viele von uns am eigenen Leib. Es fängt allein schon damit an, dass der Wert der Menschenwürde in Sachen Bildung nicht gut mit umgegangen wird und anstatt auf einer Inklusiven Bildung weiterhin auf das jahrelang aus Bequemlichkeit “bewährte” Sonderschulmodell gesetzt wird. Dass wir uns die gleichberechtigte Teilhabe nicht erst erarbeiten müssen. Unter anderem wird auch , dass es bei Sonderwelten an der Menschenwürde, Entscheidungsfreiheit und der Autonomie mangelt. Und das Werkstätten für Menschen mit Behinderung keine Inklusionsstätten sind. Auch das Fehlen der Demokratie, Freiheit und Inklusion in Sonderwelten wird beschrieben.


Unsere Meinung

Ein sehr gut gelungenes 278 Seiten dickes Buch und Ratgeber für alle die sich für Inklusion interessieren, denn Inklusion geht uns alle an. Was das Buch ganz besonders macht ist, das es auch von Menschen mit gestaltet wurde, die Experten in eigener Sache sind, so wie zum Beispiel (ab Seite 153) der Mitautor Andre Thiel der mit dem System Werkstatt für Menschen mit Behinderung auch eigene Erfahrungen gemacht hatte, die er auch im Buch gut beschreibt, so wie auch erwähnt, dass sich Werkstätten seit ihren Anfangszeiten in den 1960er Jahren anfangs auf Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen eingestellt haben, dass es bei dem Werkstätten System auch um unterbezahlte Lohnarbeiter geht, um Ausstiegsstrategien und einiges mehr.  

Das Buch richtet sich an folgende Zielgruppen: Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen, Lernende und Studierende der Pädagogik und Soziologie, Fachkräfte in Sondereinrichtungen, sozial Engagierte und gesellschaftspolitisch Interessierte, aber unserer Meinung auch für Presse und Filmschaffende

Verlagsinformation zum Buch

https://shop.kohlhammer.de/von-behinderung-befreit-45064.html#147=19

Rezensent: Dirk Hähnel

03.10.2024

 Umfrage zur Motivation in Werkstätten für Menschen mit Behinderung wegen zu geringer Entlohnung!

Stand vom 3.10.2024 Gemeinschaft uLPeDi







 

 

 

 

 

Seit vielen Jahren machen wir die Gemeinschaft uLPeDi auf die zu geringe Entlohnung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung aufmerksam und zeigen auch auf wie eine gerechtere Bezahlung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung auszusehen hat.

Da durch eine zu geringe Entlohnung bei vielen Beschäftigten auch die Motivation fehlt morgens früh aufzustehen, hatten wir am 6.8.2024 in den Sozialen Medien eine Umfrage gestartet.

Das Ergebnis unserer Umfrage hat zu 28% eindeutig ergeben das, die Mehrheit nicht genügend Motivation hat für eine Geringe Entlohnung morgens aufzustehen.

 Die Ergebnisse im Einzelnen:

 26% Ja

28% Nein

22% Ich enthalte mich dieser Umfrage

4% Nein, aber ich halte den Werkstattvertrag ein

 10% Es geht mir nicht um das Geld, sondern um das Miteinander

 10% Manchmal ja manchmal nein je nach Gefühlslage

 Die Umfrage ist unter folgenden Link zu finden:

 https://www.facebook.com/groups/1444968119137296/permalink/3417343061899782/

 Idee: Petra Loose & Dirk Hähnel

 Grafikgestaltung & Textbau: Dirk Hähnel

17.06.2024

Inklusion in Bewegung: 15 Jahre UN – Behindertenrechtskonvention

Auf dem Foto sind Raimund Barkam, Petra Loose & Dirk Hähnel vor dem Landeshaus Westfahlen - Lippe in Münster zu sehen.







 

 

 

 

 

 

Am Samstag, den 15.06.2024 waren wir Petra Loose, Dirk Hähnel (Gemeinschaft uLPeDi & Inklusion konkret!) und Raimund Barkam beim Fachtag „Inklusion in Bewegung“ der GRÜNEN LWL-Fraktion, der im Landeshaus in Münster stattgefunden hatte.

Wo auch wir uns Gemeinsam mit Leuten von Organisationen, Politik, Verwaltung und auch anderen Expert*innen in eigener Sache sehr gut über die Gewährleistung der Rechte von Menschen mit Behinderung ausgetauscht hatten.

Bei der Einführungsrede im Plenarsaal ging es erst einmal darum, dass es sich um eine Auftaktveranstaltung wegen des 15-jährigen Jubiläum der UN – Behindertenrechtskonvention in Deutschland handelt.

Danach ging es bei der vielfältigen Diskussion auffällig sehr viel auch um die Problematik in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Schule, Anfeindungen auf Menschen mit Behinderung. Wohnen, Verkehr.
Auf dem Podium schilderten auch bekannte Gäste über Ihre Erfahrung, was sie selbst erlebt hatten und dass auch sie für ihre Rechte kämpfen mussten.

Corinna Rüffer (MdB), Dennis Sonne (MdL) so wie einige andere hatten gute Reden über die wichtige Thematik der Inklusion gehalten.

Neben den Diskussionen im Plenarsaal, gab es zum Nachmittag noch 7 Workshops die   Zeitgleich stattgefunden hatten

Wir Petra Loose & Dirk Hähnel Namen am Workshop „Arbeit“ teil, bei dem es hauptsächlich rund um das Thema Werkstatt für Menschen mit Behinderung ging.

Raimund Barkam nahm am Workshop „Recht haben und Recht bekommen“ teil, bei dem es auch viel Gesprächsstoff gab.

Unser Fazit

Die Veranstaltung war sehr gut und wir freuen uns schon auf die wie angekündigt nächste Veranstaltung.

Denn es gibt noch sehr viel zu tun!

Zusammengefasst von: Petra Loose, Dirk Hähnel & Raimund Barkam

Text: Dirk Hähnel

 23.05.2024

Zum 9-jährigen Bestehen von uLPeDi

 Liebe Besucher der Gemeinschaft ULpedi!

Seit dem 22.5.2023 gibt es uLPeDi schon seit 9 Jahren.
Am 24.5.2015 hatten wir Petra Loose & Dirk Hähnel mit der nicht öffentlichen Facebook-Gruppe Probleme mit Werkstätten für Menschen mit Behinderung die Arbeit in den sozialen Netzwerken aufgenommen.
Als wir die Gruppe ab dem 4.9.2016 in eine öffentliche Facebook-Gruppe umgewandelt hatten, sind immer mehr Mitglieder dazugekommen.
Nach und nach wurde aus uLPeDi die Gemeinschaft uLPeDi Inklusion gemeinsam gestalten und umsetzen.
uLPeDi sind die Initialen der Gruppe sowie die Initialen der beiden Gründer:
uL = unser Leben Pe = Petra Di = Dirk

Seit dem 13.9.2016 sind wir auch außerhalb der Sozialen Netzwerke tätig.
Am 16.05.2018 ging die Homepage von uLPeDi an den Start.
Anfang April 2024 kam Inklusion konkret! dazu.
Am 22.5.2025 können wir unser 10-jähriges Bestehen feiern, wo für wir uns noch was Besonderes ausdenken werden.

Weitere Infos über uns:

Wir Petra Loose & Dirk Hähnel kümmern uns als Ansprechpartner & Sprachrohr aktiv um die Probleme von Menschen mit Behinderung in Förderschulen, Arbeitsamt (Jobcenter), Werkstätten für Menschen mit Behinderung den Außenarbeitsplätzen und aber auch um andere Themen rund um die Inklusion.
Zu unseren Aufgaben gehört unter anderem, dass wir auch den Kontakt zu vielen anderen wichtigen Akteuren (Aktivisten für Inklusion, Politikern, Presse u.v.a.) auf verschiedene Art und Weise suchen und (auch durch Vernetzung) den Kontakt halten, um Lösungen für die Probleme von uns Menschen mit Behinderung zu finden, damit für eine mögliche Umsetzung gesorgt wird.
Ein weiteres Ziel von uns ist es, eine breite Masse von Menschen auf die Probleme von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen & gemeinsam mit anderen sich einsetzen das die UN - BRK auch in Deutschland umgesetzt wird.
Wenn jemand von euch uns auch real treffen möchte, kann gern einen Termin mit uns ausmachen, oder uns bei Veranstaltungen so wie auch über online Meetings kennen lernen.
Wenn Ihr mehr über die Gemeinschaft uLPeDi wissen möchtet, folgt gern den folgenden Kontaktmöglichkeiten oder schreibt uns gern auch per E-Mail.

Nichts über uns - ohne uns!

Kontakt
Ansprechpartner:

Petra Loose

Dirk Hähnel

E-Mail

ulpedi_briefkasten@yahoo.com

Idee: Petra Loose & Dirk Hähnel

Textbau: Dirk Hähnel

09.05.2024

 Erfolgreiche Vorstellung des Gemeinschaftsprojektes Inklusion konkret! in Schwerte (Ruhr)

Auf dem Foto sind im Vordergrund Katja Hardenfels und Dirk Hähnel vor dem Infostand Inklusion konkret zu sehen.Im Hintergrund sitzt Pierre ter Horst.







 

 

 

 

 

 

Anlässlich des europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5.Mai.2024 hatten wir, in der Einkaufszone beim verkaufsoffenen Sonntag in Schwerte (Ruhr) einen Infostand aufgebaut, bei dem wir (Knopfprojekt Schwerte, Gemeinschaft uLPeDi, Inklusionsstammtisch aus Bad Driburg, Forum für Menschen mit und ohne Behinderungen & der Arbeitskreis Frauen und Inklusion Schwerte) unser neues Gemeinschaftsprojekt „Inklusion konkret!“ vorgestellt hatten.

Katja Hardenfels stellte als Beispiel vor, was das Knopfprojekt (Sozialprojekt) alles macht und erklärte, dass es eine Inklusionsfirma mit fair bezahlten Arbeitsplätzen auf dem ersten Arbeitsmarkt werden möchte.

Viele Leute sahen, was aus Knöpfen so alles gemacht werden kann, und folgten dem Aufruf demnächst Knöpfe zu spenden.

Wir Katja Hardenfels (Knopfprojekt aus Schwerte), Dirk Hähnel (Gemeinschaft uLPeDi), Burkhard Weinholz (Inklusionsstammtisch, Forum für Menschen mit und ohne Behinderungen aus Bad Driburg), Piérre ter Horst (Volt) & 3 weitere Damen aus den Heidewerkstätten (aus Soltau) informierten (auch mit Hilfe unseres Flyers) die Menschen über die schlimmen Missstände in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung und erzählten, was wir gemeinsam dagegen tun möchten.

Burkhard Weinholz machte für den. Inklusiven Stammtisch in Bad Driburg aufmerksam und Pierre ter Horst erklärte das es in den Niederlanden mit den Werkstätten besser funktioniert als in Deutschland.

Bei der LDK in Neumünster von Bündnis 90 die Grünen hatte Susanne Lohmann (Deligierte vom KV Stormarn – bürgerliches Mitglied bei der Gemeinde Ahrensburg) mehrere Redebeiträge gehalten.Bei einem Redebeitrag (zu dem Sie uns vorher auch gefragt hatte) las sie passend zum Protesttag den Text im innenteil unseres Flyers vor und verwies dann auch auf die Homepage der Gemeinschaft uLPeDi.

Die Rede von Frau Lohmann finden Sie bei dem Zeitabschnitt 3:51:32 unter folgenden Link:

https://www.google.com/search?q=you%20tube%20ldk%202024%20neum%C3%BCnster&source=sh/x/gs/m2/5#fpstate=ive&vld=cid:bb11a443,vid:Ic_TFCnwbYY,st:0

Unser Fazit:

Bis zum Ende unserer gemeinsamen Veranstaltung konnten wir, vielen Leuten ein gutes Beispiel geben, das auch Menschen mit Autismus und anderen Behinderungen von selbst heraus ein Inklusives Unternehmen mit fair bezahlten Arbeitsplätzen gründen und führen können und dass es in Werkstätten für Menschen mit Behinderung schlimme Missstände gibt, wo zu auch eine miserable Entlohnung zählt, wo gegen auch wir von Inklusion konkret! weiterhin was dagegen tun werden.

Wenn Sie mehr über unsere Veranstaltung und Inklusion konkret! erfahren möchten, oder auch Knöpfe übrighaben, die Sie gern Spenden möchten.

Dann schreiben Sie uns:

Ansprechpartner

Katja Hardenfels
Petra Loose
Dirk Hähnel
Burkhard Weinholz

E-Mail: inklusionkonkret@yahoo.com

Homepage: https://www.ulpedi.de/Inklusion-konkret

Weitere ähnliche Aktionen und Veranstaltungen sind in Planung.

Weitere Fotos unserer Veranstaltung:







 

 

 

 

 

 

 

 01.05.2024

Das Gemeinschaftsprojekt Inklusion Konkret! Stellt sich vor

Zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5.5.2024 wird es vom Knopfprojekt Schwerte, der Gemeinschaft uLPeDi Bad Lippspringe, dem Inklusionsstammtisch aus Bad Driburg, dem Forum für Menschen mit und ohne Behinderungen Bad Driburg & dem Arbeitskreis Frauen und Inklusion Schwerte, wie vorher schon angekündigt, einen gemeinsamen Infostand beim verkaufsoffenen Sonntag in Schwerte (Ruhr) geben unter dem Stichwort: „Inklusion konkret!“

Einige Infos, was Sie bei uns am Stand erwarten wird:
Das Knopfprojekt, die Gemeinschaft uLPeDi und das Forum für Menschen mit und ohne Behinderungen sowie der Arbeitskreis Frauen und Inklusion, schließen sich für eine Aktionsgemeinschaft zusammen.
Das Knopfprojekt, ist ein Sozialprojekt, das eine Inklusionsfirma werden will mit fair bezahlten Arbeitsplätzen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Was das Knopfprojekt alles macht, wird als Beispiel am Stand präsentiert. Wir hoffen ein faires Gegenbeispiel darstellen zu können zu der aktuellen Situation der Menschen in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Am Stand können auch Knöpfe hergestellt werden.
Bringen Sie uns gerne Knopfspenden mit, wir zeigen Ihnen, was daraus ansteht.
Wir informieren über die schlimmen Missstände in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung und was wir gemeinsam dagegen tun möchten.

Piérre ter Horst von der Europäischen Partei Volt haben wir auch eingeladen, da er bei Volt als Europawahl Kandidat mit auf der Liste steht und sich hauptsächlich für die Themen Inklusion, Barrierefreiheit, Gleichberechtigung und Behindertenpolitik einsetzt und sich schon mit den Konzept aus der Niederlande auseinander gesetzt hat.

Und vieles weitere.

Ansprechpartner 

Katja Hardenfels

Petra Loose

Dirk Hähnel

Kontakt
E-Mail: inklusionkonkret@yahoo.com                                                                                                                                                                                         Homepage: https://www.ulpedi.de/Inklusion-konkret

27.04.2024

Gemeinschaftstreff en in Hamm (NRW)

Bildbeschreibung Auf dem Foto sind Burkhard Weinholz, Petra Loose, Dirk Hähnel & Katja Hardenfels zu sehen wie sie am Tisch sitzen.







 

 

 

 

 

 

Am 27.4.2024 fand das erste reale Gruppentreffen mit Katja Hardenfels (Knopfprojekt), Petra Loose, Dirk Hähnel (Gemeinschaft uLPeDi & Burkhard Weinholz (Forum für Menschen mit und ohne Behinderungen in Hamm statt.

Das war das erste zusammentreffen zwischen Petra, Burkhard & Katja.
Wir sprachen darüber wie wir die nächsten gemeinsamen Projekte koordinieren und umsetzen werden so wie unseren gemeinsamen Infostand, den wir wie schon mal angekündigt zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung bei dem verkaufsoffenen Sonntag am 5.5.2024 in Schwerte (Ruhr) veranstalten möchten.

Einige Infos, was Sie bei uns am Stand erwarten wird:
Das Knopfprojekt, die Gemeinschaft uLPeDi und das Forum für Menschen mit und ohne Behinderungen stellt erstmalig das neue Gemeinschaftsprojekt „Inklusion konkret!“ Vor.
Das Knopfprojekt, ist ein Sozialprojekt, das eine Inklusionsfirma werden will, mit fair bezahlten Arbeitsplätzen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Was das Knopfprojekt alles macht, wird als Beispiel am Stand präsentiert. Wir hoffen ein faires Gegenbeispiel darstellen zu können zu der Situation der Menschen in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung.
Bringen Sie uns gerne Knopfspenden mit, wir zeigen Ihnen, was daraus ensteht.
Wir informieren über die schlimmen Missstände in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung und was wir gemeinsam dagegen tun möchten.
Und vieles weitere.
Text bau: Katja Hardenfels & Dirk Hähnel



31.03.2024

Im Ganzen: " Neues  inklusives Projekttreffen ".







 

 

 

 

 

 

Nach längerer Beitragspause, die wir wegen sorgfältiger Recherche genutzt haben, wird es nun wieder neue Beiträge geben.

Im heutigen Beitrag möchten wir euch u.a. über weitere Aktivitäten berichten.

Unser nächstes Ziel ist der 5.5., der europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Wir wollen über die Missstände in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung u.a. Themen aufklären.

Das Knopfprojekt will eine Inklusionsfirma mit fairer Bezahlung auf dem ersten Arbeitsmarkt werden. Aus diesem Grund haben wir von uLPeDi mit dem Knopfprojekt eine Interessensgemeinschaft gegründet, damit wir in Zukunft gemeinsam Aktionen besser planen können. 

Wir würden uns sehr über viele weitere Mitstreiter freuen, mit denen wir gemeinsam weitere, größere Aktionen vorbereiten und durchführen können.

Am 31.3.24 gab es nun das erste reale Treffen mit Katja Hardenfels (Knopfprojekt) & Dirk Hähnel (Gemeinschaft uLPeDi).

Für den Welt-autismus-tag am 2.4.entwarfen wir einen kurzen Text für Flyer. Sowie für Flyer für den 5.5. 2024.

Demnächst mehr dazu.

8.11.2023

Unsere Gemeinsame Stellungnahme zum Arbeitnehmerstatus, Entlohnung und Rentenansprüche von
Menschen mit Behinderung
in
Werkstätten für Menschen mit Behinderung

Im September 2023 kam der Abschlussbericht der Studie zu einem transparenten, nachhaltigen und zukunftsfähigen Entgeltsystem für Menschen mit Behinderungen in Werkstätten für Menschen mit Behinderung und deren Perspektiven auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt raus.
Vier bekannte demokratische Parteien, bereiten aktuell auf der Basis der Stellungnahme die in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie Omnia Arcana und uns der Gemeinschaft uLPeDi erarbeitet wurde, eine Initiative auf Bundes- und Europäischer Ebene vor welche diesen Leitgedanken folgt.

Die Stellungnahme befindet sich im folgenden LINK

Gemeinsame Stellungnahme
Behinderte, Stellungnahme neutral-2.pdf (437.96KB)
Gemeinsame Stellungnahme
Behinderte, Stellungnahme neutral-2.pdf (437.96KB)